Elektroinstallation im Wandel der Zeit

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Aktualisiert am 06.01.2018

Wir werden immer wieder gefragt, warum die Elektroinstallation für Gebäude immer teuerer wird. Auf dieser Seite zeigen wir auf, warum dies so ist und wie sich die Elektroinstallation in den letzten Jahren gewandelt hat.

Zählertafel

Heute müssen die Zähler in einem Schrank untergebracht werden, zudem gibt es Zählervorsicherungen. Da unser Energiebedarf in den letzten Jahren auch erheblich gewachsen ist, bzw. sich auch gewandelt hat reicht nicht einmal mehr ein Zähler für ein Einfamilienhaus aus. Das Bild rechts zeigt einen modernen Zählerschrank, welcher die Stromzähler, das Verteilerfeld mit den Sicherungen für die verschiedenen Stromkreise, sowie einem Medienfeld das die nötigen Komponenten für die Kommuniaktionstechnik, wie z.B. den Router mit Patchfeld für die LAN - Verkabelung und das SAT - Verteilsystem aufnehmen kann. Hier wurden vier Zähler verbaut, Hausstrom, PV - Anlage, Heizstrom und Strommessung für ein Elektrofahrzeug. Kostenpunkt ungefähr 2500,-€

Früher durften die Stromzähler auf sogenannte Zählertafeln, ohne eigene Einhausung, gebaut werden. Die Zählertafeln wiederum wurden einfach auf die Wand geschraubt. Zudem gab es meist nur eine bzw. drei Sicherungen (je nach Zählerausführung Wechsel oder Drehstromzähler), welche alle Stromkreise nach dem Zähler schützen sollten. Zusätzliche Komponenten wie z.B. die heute vorgeschriebenen Fehlerstromschutzschalter gab es nicht.

 

Im linken Bild sehen sie eine Zählertafel mit einem Wechselstromzähler und einer Sicherung.

Zählerschrank

Den Wandel an Energiebedarf kann man anhand vom Beispiel an einer Küche am besten darstellen. In den 60er Jahren z.B. wurden in einer Küche vier Steckdosen und eine Herdanschlussdose installiert. Kostenpunkt für die Installation auf die heutigen Verhältnisse umgerechnet ca. 270€.

 

Mit den Einzug von Spülmaschine und Mikrowelle in unsere Küchen erhöhte sich bereits der Energiebedarf. Zudem kommen heute noch die Kaffeevollautomaten hinzu, welche durch den Durchlauferhitzer und das Mahlwerk schon fast den kompletten Energiebedaf benötigen, den eine normale Steckdose zur Verfügung stellen kann.

In der modernen Elektroinstallation sieht die Norm für die Mindestausstattung einer Küche schon 5 allgemeine Steckdosen vor, wovon die, den Arbeitsplatz zugeordneten Steckdosen als Doppelsteckdosen auszuführen sind, also 9 Steckdosen. Weiter ist eine Antennendose vorzuzehen, der eine 3fach Steckdose zuzuordnen ist, hinzu kommt noch je eine Steckdose für Dunstabzug, Kühl- und Gefriergerät, Spülmaschine und Mikrowellenkochgerät, sowie der Herdanschluss. Das macht heutzutage in der Küche schon aleine 17 Steckdosen in der Küche, wobei Mikrowelle, Geschirrspüler und Kühl- und Gefriergerät über je einen separaten Stromkreis abzusichern sind. Hier belaufen sich die Kosten bei einer normgerechten Elektroinstallation in etwa auf ca. 850€, was im Unterschied zu früher einen Mehrwert von ca. 580€ ausmacht.

 

Auch der erhöhte Bedarf an Kommunikationstechnik trägt dazu bei, dass die Elektroinstallation im Preis immer weiter steigt. Sowie auch der Bedarf an immer höhre Sicherheitsanforderungen zum eigenen schutz, wie die vorgeschriebenen Rauchwarnmelder.

Elektroinstallation im Wandel der Zeit

Damals und Heute in der Elektroinstallation